Gemeinschaftsschüler paddeln erfolgreich im Wildwasserkajak
Die Kanu-AG der Justinus-Kerner-Gemeinschaftsschule Ludwigsburg verbrachte fünf Tage im Allgäu, um ihr Können im Wildwasserkajak zu vertiefen. 15 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen waren mit großer Freude und einem hohen Maß an Konzentration auf der Iller unterwegs. Sie wurden von einem 8-köpfigen qualifizierten Trainerteam angeleitet, unterstützt von einer Logistikgruppe an Land, die die Schüler und Schülerinnen samt dem umfangreichen Bootsmaterial zu den Einstiegstellen brachte, unterwegs an vereinbarten Stellen Vesper und Getränk anbot und sie wieder abholte. Unter der Leitung von Kanu-B-Trainer Wolfgang Nagel arbeitet diese Schüler-AG seit 24 Jahren am Schulstandort Ludwigsburg, Berliner Platz. Dabei überstand sie sämtliche Veränderungen der Schule: von der Hauptschule zur Werkrealschule bis hin zur Gemeinschaftsschule, und auch eine Schulfusion, die zur Auflösung der ursprünglichen Oststadtschule führte, konnte der im Landkreis Ludwigsburg einmaligen Kanu-AG nichts anhaben.
Die AG arbeitet in drei Phasen: Im Winter werden im Bädle Poppenweiler in Kleingruppen die Grundlagen des Kajaksports trainiert, im Frühjahr gibt es Tagesfahrten in der Region und im Sommer geht es in ein fünftägiges Trainingslager in Blaichach-Seifriedsberg, von wo aus die Flussstrecken angesteuert werden. Bis hin zum Wildwassergrad II-III gehen die Anforderungen, die die SchülerInnen souverän meistern. Das benötigte Bootsmaterial nebst Helmen und Schwimmwesten kommt vom Kanuclub in Vaihingen, mit dem die Schule eine langjährige Kooperation pflegt. Die Zustimmung zu den Aktivitäten der von den Jugendlichen liebevoll genannten „Kanuag“ wächst Jahr für Jahr. Mittlerweile haben die Elternschaft der Schule und der Förderverein erkannt, dass es sich dabei um ein unterstützenswertes Juwel handelt, das die Jugendlichen in ihrer Entwicklung fördert und ihnen zeigt, dass es sich lohnt, wenn man sich gemeinsam anstrengt und sich gegenseitig hilft. Längst ist es im Lehrerkollegium und bei der Schulleitung angekommen, dass die Kanu-AG eine Besonderheit ist und dass man es als Lehrkraft durchaus ertragen kann, wenn die Schüler/innen auch zu Unzeiten vom Unterricht befreit werden müssen, denn glückliche Schüler lernen besser.
Die Bekanntheit der AG ist weit über die Grenzen der Schule hinausgewachsen. Die Stadtverwaltung (Fachbereich 48), die Technischen Dienste der Stadt Ludwigsburg und die Jugendförderung LB stellen Fahrzeuge zum Transport von Mensch und Material zur Verfügung und unterstützen die Kanu-AG und ihre Trainer nach Kräften. Da die Transportkapazität der Kanuhänger des Vaihinger Vereins längst nicht mehr ausreicht, springen das Uferstüble Ludwigsburg und der Rösch Containerdienst aus Ingersheim mit ihren großen Kastenanhängern ein – kostenlos. Für den Leiter Wolfgang Nagel ist das eine unschätzbare Hilfe.
Die Deutsche Kanujugend des DKV und die Württembergische Sportjugend haben die vom Kultusministerium anerkannte Kooperation Schule-Verein als vorbildliches Modell wahrgenommen. Werdende Kanu-Freizeitsporttrainer und Lehramtsstudierende hospitieren bei der Kanu- AG der Justinus-Kerner-Schule, und ihre guten Erfahrungen schlagen sich in Studienarbeiten nieder. In diesem Jahr tauchte bei der Allgäu-Ausfahrt der Erste Vorsitzende der Bundesverband-Kanujugend als mitpaddelnder Gast auf: Marco Seider. Die Schüler/innen hat das nur wenig beeindruckt. Für sie war Seider nur ein weiterer Trainer, mit dem sie auf dem rauschenden Wildbach großen Spaß hatten.
Die Schülerinnen und Schüler der Kanu-AG der JKS verpflichten sich für mindestens ein Schuljahr zur regelmäßigen und zuverlässigen Teilnahme an allen Terminen. Im folgenden Schuljahr dürfen sie entscheiden, ob sie weitermachen oder ihren Platz zur Verfügung stellen wollen. Der Kanuunterricht ist grundsätzlich kostenlos, allerdings fällt der Vereinsbeitrag von 24 bis 32 Euro pro Jahr an. Das Kanu-Schullandheim ist im unteren Preissegment der typischen Klassenfahrten. Familien, die die Kosten nicht tragen können, erhalten über die AG-Leitung und den Förderverein finanzielle Hilfe.
Sebastian war von Sommer 2022 bis März 2025 Mitarbeiter in der DKV-Geschäftsstelle für die Kanujugend. Er kümmerte sich um die Unterstützung des Jugendvorstandes, insbesondere bei der Vorbereitung von Gremiensitzungen oder bei der Abrechnung von Veranstaltungen.
Justinus-Kerner-Schule unterwegs auf wilden Wassern: die Kanu-AG
Gemeinschaftsschüler paddeln erfolgreich im Wildwasserkajak
Die Kanu-AG der Justinus-Kerner-Gemeinschaftsschule Ludwigsburg verbrachte fünf Tage im Allgäu, um ihr Können im Wildwasserkajak zu vertiefen. 15 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen waren mit großer Freude und einem hohen Maß an Konzentration auf der Iller unterwegs. Sie wurden von einem 8-köpfigen qualifizierten Trainerteam angeleitet, unterstützt von einer Logistikgruppe an Land, die die Schüler und Schülerinnen samt dem umfangreichen Bootsmaterial zu den Einstiegstellen brachte, unterwegs an vereinbarten Stellen Vesper und Getränk anbot und sie wieder abholte.
Unter der Leitung von Kanu-B-Trainer Wolfgang Nagel arbeitet diese Schüler-AG seit 24 Jahren am Schulstandort Ludwigsburg, Berliner Platz. Dabei überstand sie sämtliche Veränderungen der Schule: von der Hauptschule zur Werkrealschule bis hin zur Gemeinschaftsschule, und auch eine Schulfusion, die zur Auflösung der ursprünglichen Oststadtschule führte, konnte der im Landkreis Ludwigsburg einmaligen Kanu-AG nichts anhaben.
Die AG arbeitet in drei Phasen: Im Winter werden im Bädle Poppenweiler in Kleingruppen die Grundlagen des Kajaksports trainiert, im Frühjahr gibt es Tagesfahrten in der Region und im Sommer geht es in ein fünftägiges Trainingslager in Blaichach-Seifriedsberg, von wo aus die Flussstrecken angesteuert werden. Bis hin zum Wildwassergrad II-III gehen die Anforderungen, die die SchülerInnen souverän meistern.
Das benötigte Bootsmaterial nebst Helmen und Schwimmwesten kommt vom Kanuclub in Vaihingen, mit dem die Schule eine langjährige Kooperation pflegt. Die Zustimmung zu den Aktivitäten der von den Jugendlichen liebevoll genannten „Kanuag“ wächst Jahr für Jahr. Mittlerweile haben die Elternschaft der Schule und der Förderverein erkannt, dass es sich dabei um ein unterstützenswertes Juwel handelt, das die Jugendlichen in ihrer Entwicklung fördert und ihnen zeigt, dass es sich lohnt, wenn man sich gemeinsam anstrengt und sich gegenseitig hilft. Längst ist es im Lehrerkollegium und bei der Schulleitung angekommen, dass die Kanu-AG eine Besonderheit ist und dass man es als Lehrkraft durchaus ertragen kann, wenn die Schüler/innen auch zu Unzeiten vom Unterricht befreit werden müssen, denn glückliche Schüler lernen besser.
Die Bekanntheit der AG ist weit über die Grenzen der Schule hinausgewachsen. Die Stadtverwaltung (Fachbereich 48), die Technischen Dienste der Stadt Ludwigsburg und die Jugendförderung LB stellen Fahrzeuge zum Transport von Mensch und Material zur Verfügung und unterstützen die Kanu-AG und ihre Trainer nach Kräften. Da die Transportkapazität der Kanuhänger des Vaihinger Vereins längst nicht mehr ausreicht, springen das Uferstüble Ludwigsburg und der Rösch Containerdienst aus Ingersheim mit ihren großen Kastenanhängern ein – kostenlos. Für den Leiter Wolfgang Nagel ist das eine unschätzbare Hilfe.
Die Deutsche Kanujugend des DKV und die Württembergische Sportjugend haben die vom Kultusministerium anerkannte Kooperation Schule-Verein als vorbildliches Modell wahrgenommen. Werdende Kanu-Freizeitsporttrainer und Lehramtsstudierende hospitieren bei der Kanu- AG der Justinus-Kerner-Schule, und ihre guten Erfahrungen schlagen sich in Studienarbeiten nieder.
In diesem Jahr tauchte bei der Allgäu-Ausfahrt der Erste Vorsitzende der Bundesverband-Kanujugend als mitpaddelnder Gast auf: Marco Seider. Die Schüler/innen hat das nur wenig beeindruckt. Für sie war Seider nur ein weiterer Trainer, mit dem sie auf dem rauschenden Wildbach großen Spaß hatten.
Die Schülerinnen und Schüler der Kanu-AG der JKS verpflichten sich für mindestens ein Schuljahr zur regelmäßigen und zuverlässigen Teilnahme an allen Terminen. Im folgenden Schuljahr dürfen sie entscheiden, ob sie weitermachen oder ihren Platz zur Verfügung stellen wollen. Der Kanuunterricht ist grundsätzlich kostenlos, allerdings fällt der Vereinsbeitrag von 24 bis 32 Euro pro Jahr an. Das Kanu-Schullandheim ist im unteren Preissegment der typischen Klassenfahrten. Familien, die die Kosten nicht tragen können, erhalten über die AG-Leitung und den Förderverein finanzielle Hilfe.
Sebastian Schreiber
Sebastian war von Sommer 2022 bis März 2025 Mitarbeiter in der DKV-Geschäftsstelle für die Kanujugend. Er kümmerte sich um die Unterstützung des Jugendvorstandes, insbesondere bei der Vorbereitung von Gremiensitzungen oder bei der Abrechnung von Veranstaltungen.
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