Jugenddelegierte

jugenddelegierteJugenddelegierte (“Judel”)

“Judel” was is’n das?

Solltest du der Meinung sein, einen guten Draht zur Jugend zu haben, solltest du weiterlesen.

Solltest du der Meinung sein, gute, innovative Ideen zu haben, solltest du auch weiterlesen.

Solltest du weiterhin der Meinung sein, dass Aktivitäten besser sind als Worte, dann bist du geeignet für die folgenden Seiten und somit beinahe Angehöriger des wohl wichtigsten Teils unserer Gesellschaft – “den Ehrenamtlichen”. Eigentlich einzige aber somit wichtigste Aufgabe des ehrenamtlichen Judel´s ist das Engagement für die Jugend. Aus dieser sehr allgemein formulierten Zielsetzung ergibt sich ein schier unendliches Tätigkeitsfeld.

Interessenvertretung der Jugend, Organisation von Jugendmaßnahmen, Vermittler- und Kontakttätigkeit, Öffentlichkeitsarbeit, persönliche Fort- und Weiterbildung sind nur einige wenige Aufgaben. So trocken sich diese Punkte auf dem ersten Blick anhören, so interessant sind sie doch bei näherer Betrachtung. Nehmen wir den Punkt “Organisation von Jugendmaßnahmen”.
Lust auf ein Survival-Training? Lust auf Kontakt mit anderen Einrichtungen / Verbänden (Kinderheim, Pfadfinder…) Lust auf “gesamtdeutsches Kanujugendtreffen”?

Alles (fast alles) ist machbar, es muß nur organisiert werden. Das mag sich zwar ziemlich verrückt anhören, aber auch hier trifft dieses tolle Sprüchlein zu:

“Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg”

Und dabei stehst du nicht allein auf weiter Flur, denn deine Aufgabe als “Kontakter” bringt dich automatisch mit den richtigen Leuten zusammen, die dir – jeder nach seinen Möglichkeiten – unterstützend zur Seite stehen.

Arbeitstagungen, Judel-Seminare und Kanutage; überall wirst du Kontaktpersonen finden. Zu diesem ganzen Freiraum gehört natürlich auch noch ein gewisses Quentchen Pflicht. Versicherungsfragen, Kenntnisse der Jugendsatzung und Vorbildfunktion sind eben unverzichtbar.

Wenn du jetzt noch nicht abgeschreckt bist und immer noch alles interessant klingt, folgt eine “Faktensammlung” in Stichpunkten.

Das solltest du:

1. Interessenvertretung der LKV-Jugend sein

– Terminabsprache

– Probleme aufgreifen und diskutieren

– Informationsaustausch

2. Mitbestimmen in Sport- und anderen Verbandsaktivitäten

– Fahrtenprogramme erstellen

– Verbesserungsvorschläge im Verband

3. Mithelfen bei der Organisation von Verbandsaktivitäten

– Fahrten oder Aktivwochenenden organisieren

4. Die Verbandsjugend verwalten

– Planung des Jugendetat

– Abrechnung, Prüfung des Jugendetat

– Zuschussmöglichkeiten

5. Anderen die Interessen der Jugend nahebringen

6. Kontakte zu anderen Jugendorganisationen pflegen

– gemeinsame Aktivitäten (z.B. Jugenddisco)

7. Vertrauensperson für Jugendliche sein

8. Öffentlichkeitsarbeit machen

– Werbung

– Berichte in Zeitungen

– Repräsentationsaufgaben (Jugendvertretung bei Veranstaltungen)

Immer gut aussehen nicht zu allem JA sagen, MITDENKEN und nicht so tun als hätte man von allem Ahnung.

Das kannst du:

1. Seminare besuchen / organisieren
2. Unterstützung des Jugendwartes
3. Jugendliche motivieren
4. Vorschläge machen
5. Kontakte zu andren Verbänden knüpfen

Das darfst du nicht:

1. dich durch Kritik entmutigen lassen
2. Lob und Dank erwarten