Kanu-Bilderwörterbuch

DIE DEUTSCHE KANUJUGEND präsentierte pünktlich zu Weihnachten 2016 erstmals das Bilderwörterbuch für migrierte Kinder und Jugendliche.
2017 folgt der Relaunch!
Kanu-Bilderwörterbuch 1.0 (2016)

Die Publikation dient als Hilfsmittel für Leitende einer Jugendgruppe bei der Einbindung fremdsprachiger Kinder in das alltägliche Training. Mögliche Sprachhemmungen sollen spielerisch genommen und dadurch ein erster Schritt zum Erlernen der Deutschen Sprache ermöglicht werden. Die Integration in den Kanu-Verein trägt zum Wohlbefinden der Neuankömmlinge in fremder Umgebung bei und bietet ihnen die Möglichkeit zum Einstieg in und der Partizipation an der Deutschen Gesellschaft.
Das Projekt ist aus der akuten Flüchtlingssituation 2015|16 entstanden. Der Grundgedanke bei der Erstellung des Bilderwörterbuches war, dass jeder Trainingsteilnehmende mit einem Exemplar ausgestattet wird, damit junge Migranten und Deutsche Kinder miteinander über die Grundbegriffe des Kanusportes kommunizieren und gemeinsame Interessen finden können. Der Grundstein für den weiteren Weg innerhalb der Gesellschaft wird durch diesen Erstkontakt gelegt.
Dank des wasserabweisenden Schutzlackes ist das Bilderwörterbuch einem Einsatz im Kanu-Alltag gewappnet.

Relaunch

Aufgrund der hohen Nachfrage, wird das Kanu-Bilderwörterbuch neu aufgelegt. Bilder werden ausgetauscht, Begriffe werden korrigiert sowie vereinzelt ersetzt und deutsche Texte werden übersetzt.

Die Fertigstellung ist kurz vor Weihnachten 2017 geplant.

Online wird hier bald eine digitale Version des Bilderwörterbuches entstehen. Das Projekt soll fortlaufend wachsen und sich den stets neuen gesellschaftlichen Anforderungen und Bedürfnissen anpassen.

Good-Practice-Beispiele

  • Flüchtlinge fürchten das Wasser, daher ist der Kanusport eine Herausforderung für sich. Im Schwimmbad können Ängste in hüfthohem Wasser leichter überwunden werden. Schwimmen, Eskimotieren und erste Übungen im Kajak bieten sich hier an.
  • Die Migranten in den normalen Trainingsablauf einbinden – keiner Sonderrolle zuweisen.
  • Courage zeigen und als Vorbild agieren, wenn es zu Diskriminierungen kommt.
  • Deutsche Kinder und jugendliche Migranten in die gemeinsame Trainingsvorbereitung mit einbeziehen. Der Austausch untereinander ist enorm wichtig um einander kennen- und respektieren zu lernen.
  • Gemeinschaftsfahrten, –abende und Tagesausflüge sorgen für ein gutes Gruppengefühl und fördern das Teambuilding.
  • Ortsansässige Schulen zeigen Handlungsbedarf auf und freuen sich über Kooperationen mit Vereinen: Engagement im Nachmittagsprogramm und zugleich Werbung für den Kanusport.